Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen

An drei Modellstandorten in Niedersachsen soll mit Unterstützung lokaler Akteurinnen und Akteure – insbesondere der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten – die Vernetzung und Sichtbarmachung von Gleichstellung etabliert bzw. verstärkt werden. Dabei werden regionale Unterschiede beim Grad der Umsetzung von Gleichstellung erkennbar gemacht und – besonders in Hinblick auf die strukturellen Unterschiede im Flächenland Niedersachsen – Lösungen und positive Beispiele aufgezeigt. Ziel ist es, Gleichstellungsthemen vor Ort vertiefend zu behandeln und eine Struktur zu schaffen, die eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure langfristig verfestigt. Thematisch soll dabei auf die Grundlagen des Übereinkommens „CEDAW“ zurückgegriffen werden. Eine breite Bekanntmachung des Abkommens auf der kommunalen Ebene wird somit als Synergieeffekt ermöglicht.

Ziele des Projektes

  • Stärkung und Verstetigung der Zusammenarbeit der lokalen Netzwerke: Gleichstellungskonferenzen, Netzwerke o.ä. Strukturen etablieren
  • Bekanntmachung des CEDAW Abkommens auf Landesebene und in den Kommunen
  • und somit Gleichstellungsarbeit sichtbarer machen

Im 1. Halbjahr 2018 finden an den drei Standorten (Aurich, Göttingen und Osnabrück) Auftaktveranstaltungen statt. Dort werden lokale Netzwerkpartnerinnen und –partner sowie Unterstützerinnen und Unterstützer, z.B. aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen eingeladen, intensiv an den drei Themenschwerpunkten mit zu arbeiten. Bei den Auftaktveranstaltungen wird auch über das CEDAW Übereinkommen informiert werden.

Auftaktveranstaltungen

  • Aurich am 23. April 2018 zum Thema „Gesunde Geburt auf dem Land“
  • Göttingen am 31. Mai 2018 zur „Politischen Partizipation von Frauen“
  • Osnabrück am 11. Juni 2018 zum Thema „Häusliche Gewalt“

Um schon vorhandene Netzwerke auszubauen und zielgerichtet zu verstetigen sind Nachfolgetermine als Workshops bis zum Herbst vorgesehen. Die Begleitung über ein Jahr wird durch den Projektträger gewährleistet. Ziel ist es, nachhaltig und langfristig vor Ort z.B. als Runder Tisch, weiter zu arbeiten.

Das Projekt wird von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen durchgeführt. Darüber hinaus ist eine enge Kooperation mit dem zuständigen Referat im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gegeben.