Das Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" geht weiter

Das Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" wird in 2020 fortgesetzt. Kommunale Gleichstellungsbeauftragte aus Niedersachsen können auch in diesem Jahr Anträge auf eine Förderung für eigene Veranstaltungen und Maßnahmen bei Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. einreichen. Neben dem Themenschwerpunkt "Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf", sind Anträge zu den Themen "Existenzsicherung von Frauen", "Häusliche Gewalt", "Politische Partizipation von Frauen" und "Gesunde Geburt auf dem Land" möglich. Einzelheiten werden Anfang des Jahres allen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen bekannt gegeben. Zum Verleih steht eine Ausstellung zu Verfügung.

Seit 2019 können kommunale Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Niedersachsen Fördergelder für Aktivitäten im Rahmen von "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" beantragen. Ziel ist es, auf kommunaler Ebene gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW in Form von lokalen Veranstaltungen, Projekten und Maßnahmen zu bearbeiten und sichtbar zu machen.

"Mit Recht zur Gleichstellung" - unter diesem Motto hat das Bundesfrauenministerium am 27. November 2019 zu einer großen Fachkonferenz und Dialogveranstaltung eingeladen. In der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin waren rund 250 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft vertreten. Anlass der Veranstaltung sind zwei Jubiläen: 40 Jahre Frauenrechtskonvention (CEDAW) und 25 Jahre Vierte Weltfrauenkonferenz von Peking mit der Verabschiedung der Aktionsplattform und den darin formulierten strategischen Zielen und Maßnahmen. Übrigens! Niedersachsen hat als einziges Bundesland bisher umfassende Aktivitäten zur Bekanntmachung der UN Frauenrechtskonvention gestartet.