Grußwort

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wenn Sie diese Seite aufrufen, wissen Sie vermutlich, was sich hinter dem Kürzel CEDAW verbirgt. Aber viele Menschen kennen diese Abkürzung nicht. Dabei ist die Frauenrechtskonvention der Vereinten Nationen („Convention on the Elemination of All Forms of Discrimination Against Women“, kurz CEDAW) ein außerordentlich wichtiges Dokument. Die Konvention, die auch von Deutschland unterzeichnet wurde, verbietet die Diskriminierung von Frauen und fordert die Umsetzung von Gleichstellung. Die Mitgliedsstaaten müssen alle zwei Jahre Berichte vorlegen, in denen dokumentiert wird, wie weit sie mit dieser Umsetzung bereits sind.

Die Initiatorinnen des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Sie zeigen gute Beispiele für gelungene Gleichstellungspolitik in Kommunen. Davon ausgehend entwickeln sie Ideen, wie Projekte mit Hilfe der aufgebauten Netzwerke weiter entwickelt werden können. Davon profitieren alle. Weitere Kommunen können sich von diesen Modellprojekten inspirieren lassen und die ausgewählten Städte werden beraten, wie sie noch erfolgreicher in ihrer gleichstellungspolitischen Arbeit werden. So werden zum Beispiel Strategien entwickelt, wie sich die Akteurinnen und Akteure vor Ort besser vernetzen können.

Als Niedersächsische Gleichstellungsministerin ist es mir wichtig, dass wir in Niedersachsen genau hinschauen, was in Sachen Gleichberechtigung bereits erreicht wurde und wo wir noch aktiv werden müssen. Die Umsetzung verläuft in einem Flächenland nicht überall gleich. Doch in vielen Kommunen gibt es bereits beeindruckende Beispiele. Das erste Jahr ist mit drei Auftaktveranstaltungen erfolgreich verlaufen. Deshalb haben wir das Projekt verlängert und starten in diesem Jahr nochmals zwei neue Themenbereiche. Daneben werden die drei bestehenden Modellprojekte gefestigt.

Ich lade Sie herzlich ein, sich über CEDAW zu informieren. Erste Impulse finden Sie auf dieser Seite. Darüber hinaus lohnen die vielfältigen Veranstaltungen vor Ort einen Besuch.

Ihre
Dr. Carola Reimann
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung